museum-digitalwestfalen

Close
Close

Objects found: 1071. Searched for: Keywords: Copper. Sorted by: Modify search parameters.

Help for the extended search

You can combine multiple search parameters.

Some of the available search fields allow direct entering of search terms. Right behind these fields, you can find a small checkbox. If you fill in your search term, the search generally runs for any occurrences of the entered string. By enabling the small checkbox ("Exact"), you can execute a search for that exact term.

There are also option menus. You can select search conditions by clicking on their respective entry in the appearing list there.

The third type of fields that neither have an "exact" checkbox nor consist of a list, reacts to your inputs. Once you type in some text, a list of suggested terms appears for you to select from.

Search optionsX ?

LWL-Freilichtmuseum Hagen Objekte aus 60 Jahren LWL-Freilichtmuseum Hagen [0001-2611]

Kupferwärmflasche

Kupferwärmflasche (LWL-Freilichtmuseum Hagen CC BY-NC-ND)

Description

In die oval geformte Wärmflasche aus Kupferblech ist mittig oben ein Verschluss aus Messing eingelötet. Kupfer besitzt besonders gute Wärmeleitfähigkeiten und war bis zur Einführung der Kautschukprodukte um 1900 ein bevorzugtes Material für Wärmflaschen. Das härtere Messing war zum Einschneiden des Gewindes besser geeignet und wurde deshalb für den Verschluss eingesetzt. Wärmflaschen sind seit dem 15. Jahrhundert bekannt, die ältesten Wärmflaschen sind aus Zinn. Vorläufer waren die so genannten „heißen Steine“. Beide dienten zum Vorwärmen der Schlafstelle in unbeheizten Räumen oder zur Wärmebehandlung bei Erkrankungen. Dem Verwendungszeck angepasst ist die rundliche Form. Wassergefüllte Wärmflaschen konnten direkt auf dem Ofen erhitzt werden. Alternativ wurden Wärmflaschen mit erhitztem Sand befüllt. Viele Wärmflaschen besaßen abnehmbare Stoffüberzüge zum Schutz vor Verbrennungen.

Das gezeigte Exemplar ist eine einfache Kupferwärmflasche. Doch waren selbst solche einfach gestalteten Modelle bis ins 19. Jahrhundert nur für wohlhabendere Schichten erschwinglich. Deshalb boten die Kupferschmiede auch preiswertere Modelle aus Zinn oder auch Zinkblech an.

Seit den 1950er-Jahren werden nur noch wenige Haushaltswaren aus Kupfer gefertigt, das durch andere Materialien verdrängt wurde. Werkzeuge und Produkte der Kupferschmiede gelangten in das Freilichtmuseum.

(Autor: Lutz Engelskirchen)

Material/Technique

Kupfer, Messing

Measurements

H. 11,3 cm, B. 30 cm, T. 20 cm

Created ...
... When [About]

Literature

Keywords

[Last update: ]

The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.