museum-digitalwestfalen

Close

Search museums

Close

Search collections

Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund Schöner Wohnen im 19. Jahrhundert [C 5903]

Armband

Armband (Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund (CC BY-NC-SA)

Description

Zu Beginn der Befreiungskriege 1813 rief Prinzessin Marianne von Preußen die Frauen auf, ihren Goldschmuck zum "Wohle des Vaterlandes" zu spenden. Viele folgten dem Ruf und ließen sich gemäß der Devise "Gold gab ich für Eisen" Ersatzschmuck anfertigen. Aus diesem patriotischen Akt entwickelte sich von Preußen aus eine Mode, die noch jahrzehntelang nach den napoleonischen Kriege Gültigkeit hatte.
Die Königliche Eisengießerei Berlin war aufgrund zahlreicher Entwürfe von namhaften Künstlern wie Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) und einer überlegenen Gusstechnik in der Herstellung dieses Schmucks führend. Keine andere Eisengießerei schaffte solche filigranen Meisterwerke. So erlangte das "Berliner Eisen" weltweite Berühmtheit.
Auch der Eisenschmuck war selbstverständlich von modischen Strömungen beeinflusst. Das hier vorliegende Armband wurde im Stil der Neo-Gotik gefertigt. Es ist verziert mit Dreipass, gotischen Krabben und ornamentalen Rosetten. Die Schließe in Form eines Rundmedaillons zeigt Johannes den Täufer.
Zu Beginn des ersten Weltkrieges gab man erneut "Gold für Eisen". Ein Wiederaufleben des Eisenschmuckes kam jedoch nicht zustande. C.M.

Material / Technique

Eisenguss

Measurements ...

L 13,8 cm

Created ...
... who:
... when [about]
... where

Relation to persons or bodies ...

Tags

 /> </a><a href=

[Last update: 2017/04/18]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.