museum-digitalwestfalen

Schließen

Museen suchen

Schließen

Sammlungen suchen

Stadtmuseum Lippstadt Stadtgeschichte [1985/002]

Trommel

Trommel (Stadtmuseum Lippstadt RR-F)
Herkunft/Rechte: Stadtmuseum Lippstadt / Peter Freitag (RR-F)

Beschreibung

Die Marsch- und/oder Signaltrommel stammt wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert. Der Korpus besteht aus stoßverlötetem Messingblech mit nach innen umgebördelten Rändern.Auf den Korpus ist eine Vorrichtung zum Spannen der Schnarrsaiten aufgelötet. Mittels einer Flügelschraube wird eine Gewindestange in der Höhe verschoben. Die drei Schnarrsaiten könnten wie früher üblich aus Darm sein. Die Trommelfelle aus Kalbfell werden mittels einer Verschnürung gespannt. Die hölzernen Spannreifen werden durch die Schnüre auf die Wickelreifen der Trommelfelle gedrückt und schieben diese in Richtung der Trommelkesselmitte. Somit wird die Spannung der Trommelfelle erhöht. Die Spannung der Schnüre wird durch Verschieben der Lederstücke reguliert. Die Spannreifen sind mit einem schwarzweißen Zickzackmuster verziert. Sie besitzen Bohrungen für die Spannschnüre und Einkerbungen für die Durchführung der Schnarrsaiten. Die Trommelfelle sind mit Sicherheit nicht mehr original, sondern sind im 19. oder 20. Jahrhundert ersetzt worden.
P. Freitag

Material/Technik

Messingblech, Holz, Hanf, Tierhaut

Maße

Höhe 42 cm, Durchmesser 42 cm

Hergestellt ...
... wann

Schlagworte

Objekt aus: Stadtmuseum Lippstadt

Das Stadtmuseum Lippstadt ist in einem ehemaligen Patrizierhaus im Zentrum der Altstadt untergebracht. Sein jetziges Aussehen erhielt das Haus im 18. ...

[Stand der Information: ]

Hinweise zur Nutzung und zum Zitieren

Zitieren
Die Text-Informationen dieser Seite sind für die nicht-kommerzielle Nutzung bei Angabe der Quelle frei verfügbar (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Als Quellenangabe nennen Sie bitte neben der Internet-Adresse unbedingt auch den Namen des Museums und den Namen der Textautorin bzw. des Textautors, soweit diese ausdrücklich angegeben sind. Die Rechte für die Abbildungen des Objektes werden unterhalb der großen Ansichten (die über ein Anklicken der kleineren Ansichten erreichbar werden) angezeigt. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, gilt für die Nutzung das gerade Gesagte. Auch bei der Verwendung der Bild-Informationen sind unbedingt der Name des Museums und der Name des Fotografen bzw. der Fotografin zu nennen.
Jede Form der kommerziellen Nutzung von Text- oder Bildinformationen bedarf der Rücksprache mit dem Museum.