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Ruberg & Renner (Kettenwerk)

1918 gründete Josef Ruberg (1875-1941) in Hagen-Delstern die Firma Ruberg & Renner. Er fertigte Antriebsketten für Fahrräder, Motorräder, Automobile und Maschinen. Nach 1930 produzierte die Firma für eine kurze Zeit auch Kameras. 1917 entwickelte Ruberg außerdem neuartige Metallpatronengurte. Da laut Versailler Friedensvertrag in Deutschland bis 1935 die Produktion von automatischen Waffen und Zubehör verboten war, begann Ruberg & Renner erst danach mit der Serienfertigung von Munitionsgurten für Maschinengewehre und Bordkanonen in Kampfflugzeugen. Josef Rubergs Söhne Felix (1909-1994) und Werner (1912-2005) waren ebenfalls im Unternehmen tätig. Werner übernahm 1941 die Leitung und Felix gründete 1937 eine eigene Firma für Bordwaffen-Lafetten (später Haushaltsgeräte). Ab 1947 konzentrierte sich Ruberg & Renner wieder auf Antriebs- und Transportketten. Die Firma förderte den Rad- und Motorrad-Sport und unterhielt bis 1967 ein eigenes Rennteam. In den 1970er Jahren wurde Ruberg & Renner von der US-amerikanische Firma Rexnord übernommen. Die Rexnord Ketten GmbH verlagerte 1982 die Produktion ins Lennetal bei Fley und existiert noch heute.

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