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Ernst Badian (1925-2011)

"Ernst Badian (* 8. August 1925 in Wien; † 1. Februar 2011 in Boston) war ein österreichisch-amerikanischer Althistoriker.
Ernst Badians Familie emigrierte 1938 von Österreich nach Neuseeland. Er studierte in Christchurch und in Oxford, England bei Ronald Syme. Von 1954 bis 1964 war Lecturer an der University of Durham. In Oxford promovierte er 1956 (D. phil.), in Wellington 1962 ein zweites Mal (Litt. D.). Anschließend hatte er verschiedene Professuren in England und den USA inne. Badian lehrte von 1965 bis 1969 als Professor für Alte Geschichte an der University of Leeds. Von 1969 bis 1971 war er Professor für Geschichte und Klassische Antike an der University at Buffalo. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung 1998 lehrte er als Professor in Harvard, seit 1982 als John Moors Cabot Professor of History. Badian ist der Gründer und war bis 2001 Herausgeber des American Journal of Ancient History. Er war Fellow der British Academy (seit 1965), korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied der American Academy of Arts and Sciences (seit 1974) und auswärtiges Mitglied der Finnischen Akademie der Wissenschaften. 1999 erhielt er das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.

Badian hat sich intensiv mit Alexander dem Großen befasst, wobei er, nicht zuletzt unter dem Eindruck des Aufkommens des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren, den Makedonen ausgesprochen negativ beurteilte. Diese Interpretation ist bis in die Gegenwart sehr einflussreich, aber auch umstritten." - (Wikipedia 31.01.2019)

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